Es war einmal ein fernes Land,

jenseits allen bisher erforschten Gefilden. Dieses Land war für außenstehende oft nicht zu verstehen, Pflegten doch die Eingeborenen, ihre eigenen Bräuche zu wahren und ihre Souveränität gegenüber dem König darzustellen. Von den Einheimischen wurde es als Bayern bezeichnet. Auf der ganzen Welt wussten die Menschen, dass aus dem Lande Bayern die köstlichsten Speisen stammen und die Tradition des Oktoberfestes wurde allseits übernommen.

Jedoch gab es in diesem Land nicht nur Speisen und Feste, sondern es zeichnete sich durch eine weitere Besonderheit aus: Im Süden des Landes lagen die Werke eines Automobilherstellers, der sich nach dem Land 'BMW' - 'Bayerische Motoren Werke' nannte. In aller Welt sprachen die Menschen über die Wunder, die diese Werke herzustellen vermochten. Besonders im Osmanischen Reich waren die Produkte, die sie liebevoll 'Voll krass 3er BMW' nannten, hoch angesehen.

So begab es sich jedoch eines Tages, dass BMW sich ein neues Wunder erdachte, dass sie da als '1er' bezeichneten. Die Menschen liebten und kauften den 1er. Sie liebten ihn so sehr, dass sich BMW bald eine verbesserte Version des Fahrzeugs erdachte. Als herausstechendes Merkmal beschlossen sie, die Scheinwerfer des Modells, welches die Menschen als Coupe bezeichneten, mit einem Streifen, der da die Sportlichkeit des Wagens unterstreichen sollte, zu versehen.

Dies stimmte jedoch viele traurig. Hatte doch das Standardmodell des 1er's keinen Streifen und wirkte somit veraltet.
Die Menschen suchten verzweifelt nach einer Lösung - Einige entschlossen sich, einen enormen Kostenaufwand auf sich zu nehmen, um die Scheinwerfer des  Coupes in ihrem Wagen zu verbauen - Einige versuchten, die Form des Streifens mit einer Folie nachzubilden. Diese jedoch scheiterten alle und waren verdammt, auf den ersten Blick enttarnt zu werden.

Jedoch lebte in dem fernen Land ebenfalls ein Junger Ritter, der da selbst einen 1er besaß. Er beschloss, dem Terror ein Ende zu bereiten und für seinen 1er den ultimativen Folienstreifen zu erstellen. So arbeitete er tagelang an einer Lösung und schließlich hatte er eine Form, die eines  Ritters würdig war. Jedoch blieb die Frage, wie diese Form nun in die Realität umgesetzt werden solle. Da traf der junge Ritter auf einen Gefährten aus dem hohen Norden, wo nie ein Bayer je gesehen wurde. Dieser Gefährte vermochte, die Ideen des Ritters mit einer magischen Maschine in die Realität umzusetzen. So begaben sich die beiden erneut an die Arbeit, um die Folie zu perfektionieren. Mit der Tapferkeit des Ritters und dem Wissen des Gefährten, schafften sie es dann endlich, eine Lösung für die Probleme des Landes zu finden. Sie entschlossen sich, die Folie der ganzen Welt zugänglich zu machen und somit den Terror zu beseitigen.

Der Gefährte entschloss sich dazu, die Folie in dem Internet  der Welt zu bewerben, sodass das ganze Volk sie sehen könne.
Um das Volk friedfertig zu stimmen, schrieb er einen viel zu langen Text im Stile eines Märchens der Gebrüder Grimm, den eh niemand jemals zu Gesicht bekommen würde.

Und so wurde die Welt vom Terror des Streifens erlöst.

- ENDE -